Video Intro: Die ersten Sekunden entscheiden über den Erfolg

Video Intro: Die ersten Sekunden entscheiden über den Erfolg

Die ersten Sekunden entscheiden über den Erfolg eines Videos. Mit jedem Frame wird Spannung aufgebaut. Es gibt nur ein Ziel. Den Zuschauer so neugierig zu machen, dass er dieses Video unbedingt bis zum Ende sehen will. Dafür gibt es einige Regeln.

Wie schaffe ich es, meine User nach den ersten Sekunden zu verlieren? Das ist ganz einfach. Ich nehme ein zehn Sekunden langes Intro, das alle Informationen auflistet, die mich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht interessieren.

Aufmerksamkeitskiller Redundanz

Wenn das Video beispielsweise in eine Webseite eingebunden ist, titele ich beim Videostart genau das, was sowieso auf der Seite unter dem Video steht. Wie schade. Ein Drittel der User ist da schon wieder weg. Chance vertan. Noch besser sind ganz allgemeine Intros, immer gleich, viel zu lang und nach der elften Sekunde geht erst das eigentliche Video los.

Mit jedem Frame wird Spannung aufgebaut. Die ersten Sekunden dieses Films haben nur eine Funktion: die User zu fesseln. Autor und Regisseur William Vorsatz arbeitet mit großen Bildern, schnellen Schnitten und mitreißenden Emotionen, um die Handlung anzuteasen. So kann der Zuschauer das Video kaum noch verlassen.

Am Anfang Emotionen

Haben Sie schon mal einen Werbespot gesehen, bei dem der Name des Produkts am Anfang steht? Dann freuen wir uns über den Tipp. Nutzen Sie die Kommentarfunktion. Auch wenn ein TV-Werbespot in der Regel nur 30 Sekunden dauert, erzählt er eine Geschichte. Und wenn diese den Adressaten gefesselt hat, sein Interesse an dem Produkt erweckt und ihn positiv gestimmt hat, dann ist er am Schluss auch offen für weitere Informationen.

Da kann ein Produkttext auf einen affinen potentiellen Kunden treffen. Um nicht falsch verstanden zu werden: Titel und Untertitel dürfen mitunter am Anfang eines Trailers oder einer Native Video Ad stehen. Aber das Storytelling geht vor, der Erzählstrang der Geschichte darf nicht aufgeschoben oder unterbrochen werden. An den Anfang gehören starke Bilder. Die Story muss vom ersten Moment an mitreißen. Dann werden auch ein paar Worte Text den User nicht vergraulen.

Rhythmus: Vom schnell zu langsamer

Das Video muss von Anfang an fesseln, darf aber nicht ermüden. Um das zu erreichen, stehen am Start schnelle Schnitte. Die Clips in der Sequenz werden dann über das Video hinweg langsamer. Gefühlt bleibt die Schnelligkeit. Wenn das Video länger ist, sind Phasen der Erholung wichtig. Sonst ermüdet die Bilderflut irgendwann. Auch Einstellungen, die stehen bleiben und sich einprägen, sind wichtig.

Längere Filme haben Episoden, die je einen Spannungsbogen haben. Diese Episoden ordnen sich von der Spannung her wieder in die Dramaturgie des Gesamtfilms mit seinem Spannungsbogen ein. Nur so ist es möglich, die Aufmerksamkeit bis zum Schluss zu halten.

Video Engagement
Video Engagement: Diese Kurve sieht gut aus. 77 Prozent der Zuschauer verfolgen das Video bis zum Beginn des Abspanns, 62 Prozent sogar bis zum Schluss.

Zuschauerbindung zeigt Stärken und Schwächen

Die ersten zehn Sekunden Video machen daher bei der Produktion oft genauso viel Aufwand wie beispielsweise die weiteren zweieinhalb Minuten. Aber sie lohnen sich. Das zeigt sich dann beim Monitoring in den Analysetools. Die Funktion heißt je nach Videoplattform Engagement oder Zuschauerbindung.  Geht die Kurve nach dem Start gleich stark nach unten, ist etwas ungünstig gelaufen. Der Timecode verrät, wo das Video hängt.

Wenn der Anfang fesselt statt zu langweilen, stehen die Chancen gut, dass ein möglicher Kunde das Video bis zum Ende anschaut. Beim Call To Action gegen Filmende wird er dann eher auf die Ziel-Website klicken und sich dort Infos für den Erwerb des Produkts oder der Dienstleistung holen.

About The Author

William Vorsatz

William Vorsatz ist Geschäftsführender Inhaber von VORSATZ.MEDIA, Filmproduzent, Formatentwickler, preisgekrönter Autor

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